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Ein paar Antworten auf Fragen, die immer wieder gestellt werden:Gepäcksystem: Softbags oder Alukoffer? Beides hat Vor und Nachteile.
Motorradwahl:
Ausrüstung: erst nach einer Tour weis man was man nicht gebraucht hat. Deshalb nach der Rückkehr genau aufschreiben was man benützt hat. Dies erspart eine Menge Einkäufe vor der nächsten Reise und einiges an unnützen Gepäck. Wer noch nicht richtig weg war, sollte eine kleine Tour machen um die Ausrüstung und das Motorrad einmal unter realen Reisebedingungen aus zu probieren. Dies bringt mehr Erkenntnisse als 30 Kataloge (wenn das Blättern auch mir immer noch Spaß macht). Reifenwahl: ist immer noch das Gesprächsthema schlechthin. Wer im Schlamm mit nur zaghaft profilierten Straßenreifen unterwegs ist, kann sich nicht vorstellen, das die gleiche Strecke mit grober Bereifung sogar Spaß machen kann. Allerdings bei Reisen sind diese Stellen sehr selten und solange es trocken ist, kommt man mit "normalen" Enduroreifen sehr weit. Also wer sich überwiegend auf Straßen und Feldwegen bewegt, sei es mit oder ohne Asphalt, dem reichen die üblichen Enduroreifen voll und ganz. Außerdem halten diese wesentlich länger, was ein enormer Vorteil ist. Falls Ihr die Möglichkeit habt Radialreifen zu bekommen, so zieht diese auf jeden Fall vor. Diese halten normaler Weise noch länger als die Diagonaltypen. Reifen unterwegs: je nach dem in welchen Ländern man unterwegs ist, kann es wirklich schwierig und teuer werden Reifen zu bekommen. Da Ersatzreifen schwer und sperrig sind, ist eine Mitnahme auf dem Motorrad immer äußerst ungeschickt. Was tun? Hier hilft nur eine gute Routenplanung und verlässliche Informationen wo es was zu kaufen gibt. Notfalls kann man sich Reifen zusenden lassen. Reifenwechsel: Anleitung als PDF zum runterladen hier Navigation: Wie viel GPS benötigt der Mensch? Unvorstellbar das ich bei meinen ersten Reisen durch die Sahara nichts von alledem gehabt habe. Zu meiner Überraschung muss ich feststellen, dass ich mich auch nicht öfters verfahren habe. Allerdings wäre man doch sehr dumm, diese sehr effektive Hilfe als Sicherheit bei Reisen abseits der Zivilisation nicht mit dabei zu haben. Wichtig hierbei ist das man sich von vornhinein klar macht, was man sich von den Geräten erwartet. Um die grundlegenden Daten für eine Navigation zu erhalten, reichen Geräte die man neu für etwa 200 Euro bekommt. Sinnvoll kann ein integrierter Kompass sein, der dann auch im Stillstand noch die Richtung anzeigen kann. Wer Kartenfunktionen und Autorouting meint zu brauchen, der ist schnell bei 600 Euro und mehr. Zusätzlich kommen dann noch die Karten hinzu. Sie sind meist nur vom Hersteller in Chipform zu bekommen und kosten über 100 Euro das Stück. Bei einem Sturz kann dann alles sehr schnell kaputt gehen. Es ist oft erstaunlich wie genau sich mit einer Landkarte unter Beachtung der Hinweisschilder navigieren lässt. Roadbooks erfreuen sich auch immer wieder der Beliebtheit. Ist auch sehr praktisch und sieht zu dem noch sehr professionell aus. Leider baut das alles sehr weit auf und irgendeiner sollte dann die ganzen Karten erstellen, zusammenkleben, aufspulen... Grundkenntnisse Motorradtechnik: Da immer wieder sehr große Nachfrage in Sachen Elektrik besteht, habe ich einmal versucht die Grundlagen möglichst einfach zu erklären - hier mehr. Ich freue mich auf ein Feedback und Anregungen Falls eure Frage hier nicht beantwortet wird - einfach Email senden |
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